ABER BITTE MIT STERN

Wenn man die Halle von Bartosch Markowski betritt, ist das Erste, was einem ins Auge fällt, die aufgereihten Sterne: sowohl Junge, als auch Erfahrene. Etwas versteckt im hinteren Bereich entdeckt man eine Hebebühne, Werkzeuge sowie den carolus MECHANIC Werkstattwagen.

Bartosch aka Toschi
ist 32 Jahre,

verheiratet, Vater und Autohändler aus Leidenschaft. Sein Kleidungsstil: angenehm „unaufgeregt“ - Chino, T-Shirt, Pulli und Sneaker.
„Ich bin kein Anzug-Typ“, sagt er.

Für ihn muss ein Outfit sowohl zu Kundengesprächen als auch zum Schrauben an seinen Oldtimern passen.

In seinem Solinger Autohaus »Fahrkultur«, nur 3 min von Frau Tine, Tochter Leni und Labradorhündin Emma entfernt, verkauft Toschi Jahreswagen, junge Gebrauchte, Young- und Oldtimer – vorzugsweise natürlich mit Stern.

Seine Leidenschaft für Mercedes Benz entwickelte der damals 19- Jährige während seiner Ausbildung bei Daimler. Insgesamt 10 Jahre arbeitete er in den unterschiedlichsten Bereichen – vom Ersatzteillager bis zum PKW-Verkauf. Neben der Arbeit setzte er alte Vespas instand. „Ich habe durch den Verkauf der Vespas viele tolle Leute kennengelernt. Nur der Gewinn blieb leider aus“, erzählt Toschi.

Sechs Sommer ist diese Geschichte mittlerweile her. Seitdem hat sich viel getan. Toschi hat sich auf mehr als 400m² den Traum vom eigenen Laden erfüllt. „Hier habe ich genug Platz, um meine Schmuckstücke zu präsentieren und meinem Lieblingshobby nachzugehen“, sagt er.

Gemeint ist damit das Schrauben an seinen Oldtimern, vor allem an seinem bordeauxfarbenden Mercedes, den er am liebsten mit carolus Werkzeug umsorgt: Ob zum Öl oder Reifen wechseln, Bremsklötze tauschen oder Zündkerzen ersetzen – die carolus Ratschen, Drehmomentschlüssel und der Schlagschrauber-Steckschlüssel-Satz sind immer griffbereit. „Das Schrauben ist für mich ein schöner Ausgleich zu täglichen Verkaufsgesprächen und weckt Erinnerungen an meine Zeit bei Daimler“, so Toschi.

» ICH WOLLTE DAS AUTO UNBEDINGT HABEN... «

Apropos Daimler: Nur zu gern erzählt er immer noch die Geschichte von seinem ersten Cabrio, einem SLK, den er sich während der Ausbildung von seinem Ersparten gekauft hat: „Ich wollte das Auto unbedingt haben und musste dafür über 700km ins tiefste Bayern fahren“, erinnert sich Toschi. Kennzeichen, Geld – alles hatte er dabei. Leider konnte er die Liebe auf den ersten Blick nicht vor dem Händler verbergen und musste den Preis ohne Spielraum für Verhandlungen akzeptieren.
„Anfängerfehler! Würde mir heute nicht mehr passieren“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.