Reifendruck-Kontrollsystem-Montagesatz

Carolus Automotive

Reifendruck-Kontroll-Systeme

Seit 2014 gehören Sensoren für das Reifendruck-Kontroll-System in neuen Felgen zum europäischen Standard. Durch dieses System wird rechtzeitig über Abweichungen vom Optimal-Wert informiert und somit u.a. eine bestmögliche Bremsleistung von Fahrzeugen...

Präzise anpassbar –
Der neue RDKS-Satz

Unter Druck
richtig arbeiten

Für einen unkomplizierten Ein-/Ausbau dieses Sensors benötigt man diverse Werkzeuge, die je nach Art des Sensors unterschiedlich ausfallen können. Der RDKS-Satz 0499.2011 deckt diese Vielzahl an Möglichkeiten spielend ab. Das Drehmoment-Schraubwerkzeug für das Ventil ist auf 0,4 Nm eingestellt, das Werkzeug zur Sensorbefestigung kann von 1-9 Nm justiert werden und ist somit nach den Vorgaben der Sensoren-Hersteller entsprechend einstellbar. Torx®-Einsätze, Langnüsse, ein Werkzeug für Dichtungen, ein T-Griff und Ring-Maulschlüssel vervollständigen diesen Satz.

Sicheres System

Darum ist die neue
Druck-Kontrolle sinnvoll:

Zu niedriger oder auch zu hoher Reifendruck beeinflusst die Fahreigenschaften und kann zu instabilem Fahrverhalten führen. Durch eine permanente Überwachung durch ein RDKS ergeben sich folgende Vorteile:

  • Erhöhte Fahrsicherheit = weniger Unfälle
  • Warnung bei Unregelmäßigkeiten
  • Verminderter Reifenverschleiß und somit auch Spritverbrauch
  • Geringerer CO2 Ausstoß
  • Kontrollen durch den Fahrzeughalter entfallen
  • Reifen-Solldruck wird präzise eingehalten

Grundsätzlich gilt ab 1. November 2014: Alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Klassen M1/M1G (darunter fallen Pkw, Geländewagen und Wohnmobile) müssen laut der EU-Verordnung (Nr. 661/2009) mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet sein. Alle seit 1. November 2012 neu typengenehmigten Fahrzeuge dieser Klassen mussten bereits ab Werk mit einem RDKS ausgestatt sein.

12 Teile im Set

Alles, was man zur
RDKS-Montage braucht
  1. Einstellbares Drehmoment Schraubwerkzeug im Bereich 1-9 Nm
  2. 2 x Steckschlüsseleinsatz SW 11 / SW 12
  3. T-Griff
  4. Gegenhalter
  5. Ring-/ Maulschlüssel: SW 10
  6. Werkzeug für Ventilgummidichtung
  7. Drehmoment-Schraubwerkzeug für Ventileinsatz im Bereich 0,4 Nm
  8. 3 x Torx®-Einsatz: T 10 / T 15 / T 20 und 1 x Adapter

Einfach
Adaptiv

Um den richtigen Drehmomentwert genau einzustellen, ist das Drehmoment Schraubwerkzeug mit einem „Positive-Lock“ ausgestattet. Durch dieses nützliche Feature kann sich die Einstellung im Gebrauch nicht unbemerkt verstellen und garantiert akkurates Arbeiten im Bereich von 1-9 Nm.

Einfach die „Positive-Lock“ Arretierung nach unten schieben, den Drehmomentwert durch links-/rechts-Drehung des Griffs einstellen. Die vollen Werte werden auf der Hauptskala angezeigt, die Zehntel-Stellen lesen Sie auf dem Nonius am Griff ab. Die Arretierung loslassen. Fertig. So einfach ist das.

Leicht zu bedienen

Einfache und fachgerechte
Montage von Sensor und
Ventil an der Felge.*

  1. Den Ventilsatz mit dem Drehmomentschraubwerkzeug, dem passenden Steckschlüsseleinsatz und dem T-Griff ausbauen.
  2. Austausch der Ventilgummidichtung mit dem Abziehwerkzeug.
  3. Mit dem passenden Bit-Einsatz und mit Drehmoment-Schraub-werkzeug den RDKS-Sensor mit dem Ventilfuß verschrauben. Das Drehmoment-Schraubwerkzeug sollte dabei auf den Wert gestellt werden, den der RDKS-Hersteller vorgibt.
  4. Ventilsatz wieder in der Felge verschrauben. RDKS-Sensor dabei mit dem Gegenhalter gegen verdrehen fixieren. Nach dem Auslöse-moment (Klickgeräusch) ist das Drehmoment-Schraubwerkzeug sofort entlastet.

*Die dargestellten Anwendungsschritte dienen nur der Veranschaulichung. Die Hinweise haben keinerlei Ansprüche auf Verbindlichkeit. Beachten Sie daher immer die Anweisungen des jeweiligen RDKS-Herstellers.

Zertifiziert nach
DIN EN ISO 6789

Den Drehmoment-Schraubwerkzeugen liegt ein Kalibrier-Zertifikat nach DIN EN ISO 6789 bei. Die Drehmoment-Schraubwerkzeuge und das Kalibrierzertifikat sind mit identischen Seriennummern gekennzeichnet.

Die generelle Mindestanforderung an das Kalibrierintervall beträgt laut DIN EN ISO 6789 ein Jahr oder 5000 Lastwechsel – je nachdem welcher Fall zuerst eintritt. Ergänzt wird diese Angabe zusätzlich von firmeneigenen Vorschriften.